Aus den Lautsprechern des Olympiastadions in Berlin war immer wieder zu hören: „Schule Meiendorf, Meiendorf liegt vorne!“ 55.000 Zuschauer applaudierten und feuerten die 16 Läufer aus Meiendorf (Grundschule Islandstraße / Stadtteilschule Meiendorf) bei ihren zwei Runden im Rahmen der 16x50m-Staffel beim Leichtathletik-Weltcup ISTAF dabei frenetisch an.

Am Ende gewannen die auf Bahn sieben laufenden Hamburger Nachwuchssprinter ihren Vorlauf mit neuem Schulrekord von 2:02.97 Minuten deutlich und stürmten so ins Finale der besten acht Schulstaffeln.
Jetzt wollen sie mehr: Noch einmal ging es zum großen Finale durch das Marathontor in das gut gefüllte Stadion bei einem der größten und bedeutendsten Leichtathletik-Events der Welt. Noch einmal hieß es den Ablauf auszumessen und sich zu konzentrieren. Während der Stadionsprecher die einzelnen Teams vorstellte, die TV-Kamera die Startläufer abschwenkte unserer Startläufer zum zweiten Mal an diesem Nachmittag übergroß auf den großen Videowalls im Stadion zu sehen war, war vielen der Meiendorfer die Nervosität anzusehen. Nicht alles hatte im Vorlauf perfekt geklappt. Trotz Vorlaufsieg war es nur die fünftschnellste Zeit. In den anderen drei Vorläufen waren Staffeln zum Teil drei Sekunden schneller.
Jetzt galt es: Auch Speerwurf-Olympiasiegerin Sara Kolak aus Kroatien musste ihr Sportgerät zur Seite stellen, die ganze Aufmerksamkeit im Olympiastadion gehörte jetzt erneut den Kindern.
Schon nach wenigen Metern schienen zwei Schulen den anderen enteilt. Die hoch favorisierte Mary Poppins-Grundschule aus Berlin (Grundschule geht in Berlin und Brandenburg bis einschließlich Klasse 6) und der Schule Meiendorf. Keine Spur beispielsweise von der starken Sportinternats-Grundschule aus Postdam oder den Siegern von 2014 aus Rostock. Erneut klang es aus dem Lautsprechern: „Schule Meiendorf, Meiendorf liegt vorne!“. Auf den letzten 150 Metern mussten die Hamburger aber nach großen Kampf und tollen Wechseln dann die Überlegenheit der Hauptstädter anerkennen. In erneuter Bestzeit überquerte unsere Schlussläuferin nach 2:01,78 Minuten den Zielstrich. Dann gab es kein Halten mehr! Überglücklich waren die Hamburger Nachwuchssprinter. Sie hatten Silber gewonnen!
„Eine wirklich tolle Leistung. Damit haben wir im Vorwege nicht gerechnet. Wenn alles optimal passt, hatten wir uns Endlaufchancen ausgerechnet. Doch das übertrifft natürlich alle Erwartungen“, freute sich auch Sportkoordinator Martin Schulz.
Maskottchen Berlino, seit der WM 2009 der eigentliche Star der Leichtathletik-Welt, gehörte zu den ersten Gratulanten. Die Medaillen gab es dann gleich im Anschluss. Und noch einmal applaudierten 55.000 Zuschauer für die Meiendorfer, deren strahlende Gesichter auf den Videowänden zu sehen waren. „Nur sehr wenige Kinder werden in ihrer sportlichen Laufbahn noch einmal etwas Vergleichbares erleben. Der ISTAF in Berlin ist einfach ein unglaubliches Erlebnis für die Kinder“, sagte Schulz.
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Es war ein besonderer Tag: Für Eltern, Schüler, und auch unsere neue Schulleiterin Melanie Behr.
1 A Frau Jungclas
1B Frau Busse
1C Frau Paul
1D Frau Malerius
Am 17.7.16 durften die Triathleten der Grundschule Islandstraße endlich ihren Gewinn des Schülertriathlons einlösen. Um 13.15h trafen sich die Kinder auf dem Rathausmarkt in der Hamburger City um mit ihren Idolen, den Profis des ITU World Triathlons Hamburg über den blauen Teppich einzulaufen. Die Aufregung war riesig! Jedem Kind wurde ein Starterteam zugeteilt und jeder bekam ein T-Shirt, auf dem später noch fleißig Autogramme gesammelt werden sollten.



Bereits die Vorbereitung war ein Ereignis. Eltern verabschieden, Klassenzimmer in Schlaflandschaften verwandeln, und zu guter Letzt „wer schläft wo, neben wem“☺!
Mit lautem Geklingel fuhr der Eismann mit seinem Eiswagen zum Ende der Verabschiedung auf den Schulhof. Da gab es kein Halten mehr. Viele glückliche Kinder mit vollen glücklichen Kinderbäuchen tobten über den Platz.
Müde und zufrieden verabschiedeten sich als Erstes die Kleineren und gingen ins Bett. Natürlich nicht ohne das obligatorische Gute-Nacht-Ritual, das die GruppenerzieherInnen liebevoll begleiteten: Zähneputzen, Füße waschen, Gutenachtgeschichten lesen.









Die zweiten und dritten Klassen durften an einem Fahrradturnier teilnehmen, bei dem es darauf ankam verschiedene Aufgaben zu meistern. So mussten unter anderem Schrägbretter, enge Wegführungen, Spurenwechsel und ein Slalomparcours überwunden werden. Es galt so wenig Fehlerpunkte wie möglich zu machen. Die Kinder gaben sich alle Mühe und hatten sichtlich Spaß dabei. Am Schluss gab es für jedes Kind eine Urkunde und einen Aufkleber.
